Die Tage, die Tage

Langsam wird hier alles Routine und ich erwache aus meinem monatelangen Alptraum. Die Stimme hat wieder Leben und auch der Kopf beginnt zu arbeiten. Ein Zustand, der bei der ersten härteren Realitätskollision vorbei wäre. Aber es ist beruhigend, zu wissen, daß alles noch funktioniert und mein Zustand nicht irreversibel war. (Viele hier glauben, daß sie nie wieder gesund werden.)
Ich spüre immer wieder, daß es noch zu früh ist, über den Plan fürs nächste Jahr nachzudenken. Bei Details wird mir konfuselig im Kopf, wenn auch die Liste von Do’s und Don’ts bereits existiert.
Ach, und ganz nebenbei: Schnee!

Zurück

Welche Kraft Routine und eine feste Zeitstruktur geben können, habe ich oft verleugnet. Ich habe mich geweigert, Zeitplänen zu folgen, die womöglich noch von anderen aufgestellt wurden.
Hier gibt mir der feste Tagesablauf ungeheuren Halt. Als er über die Feiertage zerfaserte, weil feste Termine wegfielen, verlor ich gänzlich das Zeitgefühl. Was an sich nichts schlimmes ist, weil es mir früher öfter passierte, daß ich nicht wußte, welcher Wochentag gerade ist. Aber plötzlich rutschten alle Bezugspunkte weg. Einer der Menschen aus der kleinen Allianz fehlte plötzlich und ich war der festen Meinung, er wäre von seinem 36-Stunden-Urlaub nicht zurückgekehrt. Ich reagierte mit meiner typischen Verunsicherung, die sich sogar in die Verschwörungstheorie steigerte, daß alle wüßten, er hätte die Therapie vorzeitig beendet, nur ich nicht und alle hätten Stillschweigen darüber vereinbart.
Am Abend des zweiten Feiertages war er wieder da und sah mich mit großen Augen an, als ich ihn fragte, wo er gewesen wäre. Er sei gestern früh weggefahren und heute Abend zurückgekehrt. Für mich hatten sich die zwei Weihnachtstage in mindestens vier zerdehnt.

Die Entfernung zwischen mir, dir und ihr

Melde gehorsamst, habe Weihnachten absolviert.
Diese dunklen Abende mit Harmoniezwang, vor denen ich mich so fürchte. Ich habe mich sehr auf und über meine Tochter gefreut. Ob der Gefährte wirklich mit von der Partie sein wollte, darüber war ich mir nicht sicher. Die Botschaft „Ich mache das ja nur für euch.“, war oft unübersehbar und eindeutig. Kurze Zeit sogar klang das alles, als würde der Abend nur unter Zwang festlich gestaltet, damit man mich aus dem Heim holen könne.
Urgs.
Die Dialoge waren klassisch passiv-aggressiv.

Ichso: Sag mal, wann wolltest du ungefähr kommen? (In der sms stand „nachmittags“ und hatte nicht um seinen Besuch gebeten.)
Erso: (stöhnt) Na gut, dann mache ich mich sofort auf den Weg. Darf ich wenigstens vorher meinen Kaffee austrinken?
Ichso: (wtf?) Du mußt nicht kommen.Ich brauche nicht dringend und sofort deine Anwesenheit. Erledige deine Dinge, wie du es geplant hast. Wann würdest du ungefähr da sein? (Ich erspare mir die Erläuterung, daß ich mit den anderen ins Museum gehen würde, wenn er erst am späten Nachmittag käme, das hätte noch mehr Mißverständnisse bedeutet.)
Erso: Na gut, dann mache ich mich in einer Viertelstunde auf den Weg und stelle mich hinten im Stau an.
Ichso: *nocomment*

Erso: Kind, pack die Shrimps bitte auf unterschiedliche Teller.
Kindso: Danke, hätte ich nie gesehen, das das zwei unterschiedliche Arten sind.
Erso: Spätestens an der Kasse hättest du gemerkt, daß es einen himmelweiten Unterschied gibt, wenn du sie denn gekauft hättest.
Ichso: *nocomment*

Kindso: Lecker, der alkoholfreie Sekt. Der hat nicht den Nachgeschmack wie Sekt, den ich eigentlich garnicht mag.
Erso: Hättest du das nicht eher sagen können? Warum kaufe ich dann immer den teuren Cremant?
Ichso: Weil es den bei dir immer gibt? (Im Keller stehen Kisten davon und ich hatte in der Vergangenheit auch die eine oder andere Flasche bezahlt.)
Erso: Nein, du bestehst immer darauf, daß es den teuren Cremant gibt, wenn die Kinder kommen, weil sie sich so was gutes sonst nicht leisten können.
Ichso: Mir geht es darum, daß sie lernen, was ordentliches zu trinken und nicht Alkopops.
Erso: Na das kann ich mir ja jetzt sparen. Es schmeckt ihr ja nicht mal.
Ichso: Ich kann mich recht gut erinnern, daß du immer wieder betonst, keinen Champagner zu mögen und trotzdem auf Champagnerempfängen mächtig zuschlägst.
Erso: Das stimmt gar nicht.
Ichso: Aha. Dann gibt es hier in Zukunft alkoholfreien Sekt? Oder stellst du zwei Flaschen hin?
Erso: Ich würde natürlich Cremant trinken.
Ichso: *deeskalationsthemenwechsel*

Das ging eine ganze Weile so und ich sah den Weihnachtsabend schon den Bach runtergehen. Das Kind und ich bewahrten mühsam die Haltung.
Ich hasse solch ein Genöle und Genörgel wie die Pest. Die Großmutter, die seit 38 Jahren sterben will, immer im Leben zu kurz kommt und darauf wartet, vom Schicksal an die Hand genommen zu werden, damit es ihr besser geht, redet auch so. Sie hat ihr Lebensglück am Grab ihres Mannes abgegeben. Deshalb mache ich, sobald sie loslegt, einen großen Bogen um sie. Die wenigen Treffen, bei denen sie bessere Laue hatte und (zwar vom Lächeln weit entfernt) Andere kommentarlos wahrnehmen konnte, sind an einer Hand abzuzählen. Man meidet sie, wenn es geht, weil sie einen runterzieht oder ein normales Gespräch nicht möglich ist. Was sie wiederum über ihre Einsamkeit jammern und die Undankbarkeit ihrer Anverwandten ätzen läßt.
Ich stand dem Gefährten gegenüber und hatte nur einen Gedanken im Kopf: „Das ist nicht deine Zukunft! Weg, so bald du die Kraft dazu hast.“
Doch dann wendete sich der Abend doch über einem gemeinsamen Essen zum Guten und wir beschenkten uns gegenseitig mehr liebevoll als reich.

Heute waren dann die Eltern auf einen Besuch da. Fünf Minuten vor ihrer Ankunft fuhren Angst und Übelkeit in mich. Ich zitterte und kämpfte mit den Tränen. Ich sah mich außerstande, auch nur einen Satz mit ihnen zu reden und hoffte, sie mit der Hilfe des Arztes wegschicken zu können. Doch dann lief alles recht gut. Ich betätigte mich nicht als Entertainer, obwohl sie passiv wie immer waren. Ich nahm ihr Geschenk mit einem Lächeln entgegen. Eine zu einem Kissen zusammenlegbare Mikrofaserdecke auf dem Homeshopping-TV mit selten krankem Zebramuster. Wir gingen in eine kleine, leere Kneipe mit gutem Essen. Ich hatte eine paar Gedächtnisausfälle, in denen ich Blödsinn oder Wortdummies redete, aber es hielt sich in Grenzen.
Dann fuhren sie, ich umarmte noch einmal mein Kind, das mir gerade so viel Kraft gibt und ich verkroch mich für drei Stunden unter die psychedelische Zebradecke, die unbestritten kuschlig und warm ist.

Too much information

Dunstschleier, Pastellwolken und die Sonne wie ein Scheinwerfer dazu. Ein Weihnachtsvortag, wie er im Buche steht.
Ich schaffe es, ein paar kleine Geschenke zusammenzubekommen. Dieses Jahr bin ich am Nehmen und das habe ich mir auch verdient.
Heute habe ich fünf Minuten mit meiner Zimmergenossin am Tisch gesessen, bis sie es nicht mehr aushielt – obwohl ich Briefe schrieb – und mir ihre Lebensgeschichte servierte. Ich hörte widerstrebend zu. Ich wollte es nicht wissen. Ich hasse Vertraulichkeiten, die nur darauf basieren, das man zusammen einen Raum teilt.
Sie ist im Internet einem Typen aufgesessen, der sie verarscht und abgezockt hat. Die moderne Form von Heiratsschwindel. Ein geplatzter Hochzeitstermin, eine sinnlose Fruchtbarkeitsbehandlung, versenktes Geld und auf geheimnisvolle Art und Weise verschwundene Wertsachen haben einen tiefen Krater im Urvertrauen hinterlassen. Gratis bekam ich noch eine Information über einen Ex, der – nachdem sein Seitensprung aufflog – sich unter Hinterlassung einer Geschlechtskrankheit vom Acker machte, die Schuld an ihren Fruchtbarkeitsproblemen trüge und außerdem hätte sie hinterher zwei Jahre keinen Geschlechtsverkehr gehabt. Leider konnte ich mir nicht die Ohren zuhalten. Ich käme nie auf die Idee, jemandem so etwas zu erzählen, wenn ich nicht wirklich einen Draht zu ihm hätte und das dauert etwas.
Was sie von ihrer Mutter erzählt, bringt mich wieder darauf, daß ich das Gefühl habe, bei vielen Mitpatienten ist eigentlich nur die Hälfte des Übels in der Klapse.
Einer der Menschen aus meiner kleinen Allianz wies mich noch auf ein anderes Phänomen hin. Die Häufung schwer depressiver schwuler alter Männer. Die in totaler Einsamkeit sind und auf keinen grünen Zweig mehr kommen. In deren Nähe man die Frage: „Und was machst du Weihnachten?“ tunlichst nicht stellen sollte. Denn hier gibt es nicht einmal das Problem: „Wer nimmt dieses Jahr Opa?“ Die Zeiten ihrer Existenz als wilder Hirsch oder Tiger ist lange vorbei und nach ihnen kräht kein Hahn mehr.

Zusammenrücken

Nun habe ich doch Gesellschaft bekommen. Eine junge Frau von elefantenhaften Ausmaßen. Keine Ahnung, ob das krank oder verfressen ist. Jedenfalls ist ihr Aussehen weit entfernt von rund, drall und lecker.
Mein luzider Moment der ersten 20 Sekunden sagt mir: Aha, ein Opfer. Eine, die ihren Willen durchsetzt, indem sie andere so weit in Schuld setzt, daß Dritte zur Maßregelung hinzugezogen werden.
Ich kann mich irren. Vielleicht wehre ich nur die unerwünschte Gesellschaft ab.
IN den ersten fünf Minuten ihrer Anwesenheit in diesem Zimmer erfahre ich mehr, als ich wissen will. Sie telefoniert ununterbrochen. Nennt ihre Katzen Babies, entschuldigt sich bei ihrer Mutter für einen großen Fehler, den sie gemacht hat und redet über die Polizei, eine Anzeige wegen verschiedener Delikte gegen ihren Ex,ihre Zeugenaussage vor Gericht und ärztliche Untersuchungen deshalb. Er hätte wissen müssen, daß sie psychisch labil sei, meint sie und nennt seinen vollen Namen. Sie hofft, daß seine Wohnung und die seiner Schwester durchsucht würden, aber das müsse leider die Staatsanwaltschaft bestimmen.

Auf den Punkt

Die meisten Frauen hier sind c.u.v., sagt ein Mitpatient. chronisch unter vögelt. Wenn er nicht so ein Sensibelchen wäre und wenn ich nicht den gleichen Eindruck gewonnen hätte, müßte ich ihn m.a. – ein Machoarschloch – nennen.

News from Mars

Eine hellorangene Sonne steht vor stumpfgrauem Himmel hinter den froststarren alten Bäumen. Dann gewinnt sie langsam an Feuer und Kontur und steigt empor. Die Farben ändern sich nicht, es wird nicht heller.
Wenn ich in einer Höhle säße, froh, daß ich in der Nacht nicht erfroren bin und dann windet sich mit letzter Kraft ein erloschenes Feuer am Rand des Horizonts entlang, dann hätte ich auch alle trockenen Baumstämme um mich herum entzündet, um die Geister der Verstorbenen von mir fernzuhalten, meine Kinder und Kinderkinder in dem Feuerkreis um mich herum geschart, alle Vorräte aufgegessen und gehofft, daß diesmal noch nicht das Ende aller Zeiten gekommen ist.
Aber ich befinde mich in einer hotelähnlichen Klinik, ziehe drei Schichten PLastikkleidung übereinander, wickele meinen Schal bis zu den Ohren und laufe durch den Park. Die Kälte ist barbarisch. Ich versuche mir immer wieder einzureden, daß ich beim Skilaufen bin. So würde der Schnee auch unter den Skiern knirschen, die an einem solchen Tag das ganz harte Wachs, gut aufgebügelt, brauchen. So steif wären auch die Plastiksohlen der Langlaufschuhe. Aber ich hoppele wie ein verirrter Hase die Wege entlang. Meine Schritte haben nichts von diesem herrlichen, weit ausgreifenden Bewegungen auf den schmalen, langen Skiern mit Stahlkanten, assistiert von Armbewegungen, die die Lungen weiten.

Ich erfülle hier Aufgaben, die ich draußen mit einem Kübel beißendem Zynismus überschüttet hätte. Ich habe meinen Namen getanzt. (shame on me!) Ich habe mich als Tier gemalt. Meinen Wundschzustand, die schöne, rote Katze habe ich in die obere Ecke geklemmt. So wäre ich gern. Autark, schön, stolz. Ich würde gestreichelt und verwöhnt, wenn ich es wollte oder ich würde meiner Wege gehen. Ich würde auf dem Schrank liegen und alle beobachten und niemand könnte mich sehen. Ich könnte den ganzen Tag schlafen oder mein Fell pflegen, bis ich beschließe, Mäuse zu jagen.
Aber im Zentrum des Bildes habe ich meinen Istzustand aufgemalt. Ein Karpfen. Dünnhäutig, von der Umgebung extrem abhängig. Starr, wenn ihn Kälte umgibt, todgeweiht, wenn ihm die Wasserumgebung weggenommen wird. Nicht zu streicheln, kaum zu berühren. Stumm. IN der rechten unteren Ecke schwimmt der Fisch in seinem Glas. Immer in Bewegung, sinnlos rastlos. Er wird von allen angesehen, sieht alle und kann sich nicht mitteilen. Aber auch er ist autark. Er ist isoliert.

Kleine Mobilmachung

Ich toure wieder hoch. Noch verhalten und nicht stabil, aber es erinnert nur noch wenig an das angststarre, verheulte, zitternde Wesen, das ich vor einem Monat war.
Mein morgendlicher Lauf durch den Park erinnerte mich an Weihnachten vor 4 Jahren. So viel Spaß im Schnee möchte ich gern wieder einmal haben. Da ich mittlerweile auch wieder ein Gefühl für die Zukunft bekomme, ist das gar nicht mehr so fern, unerreichbar und abwegig.
Sicher werden Rückschläge kommen. Schließlich verkrieche ich mich hier. Die Welt draußen sieht anders aus. Ein paar Entscheidungen sind reif, zum Teil sind sie auch schon vorausgedacht und ich wollte mich nicht in einem völlig desolaten Zustand positionieren. Jetzt geht es bald darum, stark genug für die Verwirklichung zu sein. Ein Freund sagte vor ein paar Tagen zu mir: „Du hast nichts zu verlieren und damit bist du frei.“ – Er hat recht. Wobei ich weiß, daß Freiheit nicht immer bequem ist.
Nun zurück zu Realität. Morgen beginnt der erste Härtetest. Das zweite Bett in meinem Zimmer wird wieder belegt. Das sollte eigentlich heute schon passieren, aber dann verschob es sich um einen Tag.
Ich bin gespannt, wie ich reagiere. Hoffentlich ist sie nur depressiv, denn mit Psychotikern kann ich garnicht. (So ein armes Mädel ist hier. Sie steht immer in einem unsichtbaren Lehrerzimmer und rechtfertigt sich. Morgens fragt sie als erstes, ob die Welt auch nicht untergegangen ist und ihre Eltern noch leben.) Aber schlimmer als die aufmerksamkeitsheischende Heulboje kann kaum jemand sein. Btw. die alte Dame läßt sich jetzt draußen in den Aufenthaltsräumen trösten, nachdem sie eine zweite alte Dame ins Zimmer bekommen hat, die komplett echolos ist und immer nur den Kopf schüttelt und sagt: „Weiss nicht, kann ich nicht, was soll ich denn nun machen…“

Skating Away

Auch wenn die Schilderungen meiner Dünnhäutigkeit erschrecken mögen, ich fühle mich wohl und betrachte meinen Aufenthalt hier als großes Geschenk. Derzeit koste ich meine Kasse so viel wie ein Chemo-Patient.
Heute leistete ich mir den Luxus, morgens zwei Stunden vom Fenster aus zuzusehen, wie der Schloßpark langsam zuschneite. Vor von mir verwandelte sich die Caspar-David-Friedrich-Landschaft in ein Breughel-Gemälde und links, rechts und hinter mir versank die Stadt im Verkehrchaos. Ich bekam davon nichts mit.
Ich lande derzeit weich und sinke in immer tiefere Entspannung. Endlich! Zwei Jahre lang war das mit vielen Tränen verbunden, nun beginne ich endlich wieder zu lachen. Vielleicht ist es auch meine große innere Uhr. Die ganz für mich reservierte Urlaubszeit rückt näher, wie jedes Jahr, in der ich auf keinen Anruf reagieren muß. Ich habe die komischsten Übersprungreaktionen, bin albern, schadenfreudig und plappere überall dazwischen wie eine Schulgöre. Um die Energie zu kanalisieren, stelle ich mich nach dem Dunkelwerden in die Lehrküche und backe Plätzchen. Schokokekse, Schwarz-Weiß-Gebäck, Vanillekipferl. Sie sind ein gutes Bestechungsgeschenk für verägerte oder genervte Mitpatienten und Schwestern – wobei das noch im scherzhaften Bereich bleibt. Die Putzfrauen freuen sich wie die Schneekönige über ihre Keksteller. Manchmal spendieren ihnen die Schwestern noch einen Kaffee. Ich möchte nicht wissen, wie schlecht sie bezahlt werden.

Der Zauberberg ist fast paritätisch mit Männern und Frauen belegt. Trotzdem wird kaum geflirtet. Die jüngeren sehen sich manchmal mit großen Augen an und hocken lange zusammen, aber mehr Nähe verbietet die ständige Beobachtung. Auch ich habe kein Interesse. Außerdem dominiert momentan sowieso meine männliche Seite, da brauche ich Kumpels zum Pferdestehlen und mache einen großen Bogen um die Heulmimis. Der schwule ältere Herr, der mich so gern zum Klinikvamp aufbauen möchte, hat schlechte Karten. Dabei sind in den unteren Jahrgängen bis hin in meine Atersstufe richtige Schnuckelchen darunter. Wahrscheinlich vor allem durch die Medikamente sind alle recht abgetörnt. Die Männer zweifeln an ihrer Potenz und die Frauen schaffen es gerade mal, sich etwas ordentliches anzuziehen.